PR für GEO und SEO bedeutet, dass Fachmedien und Branchenportale Ihren Namen mit Ihrem Thema verknüpfen. Google und KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity und Gemini werten diese unabhängigen Erwähnungen als Beleg für Ihre Expertise.
Als Herausgeber höre ich seit Jahren: „PR bringt doch nichts für Google.“ Das klang plausibel, solange eine Pressemeldung meist nur einen nofollow-Link und etwas Aufmerksamkeit brachte. Inzwischen hat sich die Art verändert, wie Menschen nach Experten und Dienstleistern suchen. Damit ändert sich auch der Wert von PR.
Wie sich die Suche verändert hat
Nach aktuellen Auswertungen endet 2026 rund 69 Prozent aller Google-Suchen ohne Klick auf eine externe Seite. Bei Anfragen mit KI-Übersicht liegt der Anteil noch höher. Viele Nutzer lesen die Antwort direkt in der Suche oder fragen gleich ChatGPT, Perplexity oder Gemini. Gartner rechnet damit, dass das klassische Suchvolumen bis Ende 2026 um ein Viertel sinkt.
Platz drei bei Google reicht deshalb nicht mehr. Entscheidend ist, ob eine KI Sie nennt, wenn jemand fragt: „Wer ist ein guter Experte für …?“
Was ist GEO?
GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint sind alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Sie in den Antworten von KI-Systemen als Quelle oder Empfehlung auftauchen.
Warum KI-Systeme auf Dritte hören
Eine KI kann nicht prüfen, ob Sie wirklich gut sind. Sie kann nur abgleichen, was über Sie gesagt wird, und zwar von möglichst vielen unabhängigen Stellen. Genau hier setzt PR für GEO und SEO an. Wer nur auf der eigenen Website veröffentlicht, liefert eine einzelne Behauptung. Wer zusätzlich in Fachmedien, Branchenportalen und Verbandspublikationen erscheint, liefert mehrere Belege, die einander stützen.
Die Forschung zu GEO (Aggarwal et al., GEO: Generative Engine Optimization) zeigt zudem, dass generative Suchsysteme Inhalte bevorzugt sichtbar machen, die klar belegt, zitierbar und mit Quellen oder Zahlen untermauert sind. Genau solche Inhalte entstehen in redaktionell betreuten Fachbeiträgen.
Im AI Citations Report 2026 entfallen rund 52 Prozent der zitierten Quellen auf Websites von Marken, etwa 20 Prozent auf News und Medien und 6 Prozent auf Foren und Communities.
Ein Fünftel aller Zitate stammt also aus redaktionellen Umfeldern. Dort wirkt PR für GEO und SEO.
Hinzu kommt: Markennennungen hängen deutlich stärker mit KI-Sichtbarkeit zusammen als reine Backlink-Werte. Ein Link ist hilfreich. Wichtiger ist, dass Ihr Name im richtigen Zusammenhang an den richtigen Stellen steht.
SEO bleibt Pflicht, reicht aber allein nicht mehr
Gute Suchmaschinenoptimierung bleibt die Grundlage. Wer in Google Plätze verliert, wird im Schnitt auch seltener von KI-Systemen zitiert, die Rede ist von gut 22 Prozent weniger Zitierungen. Google selbst hat im Mai 2026 festgehalten, dass die Optimierung für generative KI-Suche aus Sicht der Google-Suche weiterhin SEO ist. Wer PR für GEO und SEO einsetzt, baut also auf dieser Grundlage auf.
SEO sorgt dafür, dass Sie gefunden werden können. PR sorgt dafür, dass man Ihnen glaubt. Beides greift ineinander.
Eine Digitale-PR-Veröffentlichung in einem Fachportal bringt Ihnen einen Verweis, eine Erwähnung, einen klaren Absender und einen Kontext, in dem Ihr Name neben Ihrem Thema steht. Genau diese Signale nutzen Suchmaschinen und KI-Systeme, um Vertrauen abzuleiten. Beim Naumann Wirtschaftsverlag veröffentlichen Experten, Berater und Dienstleister deshalb Fachbeiträge mit klarem Autorenprofil und redaktionellem Umfeld.
Drei Erfahrungen aus der Verlagspraxis
Wir veröffentlichen seit [X Jahren] Fachbeiträge von Experten. Früher ging es um Reichweite bei Lesern. Heute erfüllen dieselben Beiträge eine zweite Aufgabe: Sie sind die Belege, auf die Suchmaschinen und KI-Assistenten zurückgreifen, wenn sie einen Namen einordnen müssen. Deshalb planen wir PR für GEO und SEO inzwischen gemeinsam.
- 1. Konsistenz schlägt Menge. Ein Autorenprofil mit gleichem Namen, gleicher Fachrichtung und gleicher Beschreibung wird besser erkannt als zwanzig zufällige Erwähnungen. Prüfen Sie, ob Website, LinkedIn-Profil und Fachmedien dasselbe sagen.
- 2. Das Umfeld zählt. Eine Veröffentlichung in einem Wirtschafts- und Fachverlag mit klarer Redaktion wirkt anders als ein beliebiges Linkverzeichnis. Suchsysteme unterscheiden das inzwischen gut.
- 3. Sichtbarkeit ist ein Prozess. Laut SparkToro liefern ChatGPT und Google AI bei identischen Fragen in weniger als einem von hundert Fällen dieselbe Markenliste. Wer einmal genannt wird, ist nicht dauerhaft gesetzt. Es zählt regelmäßige, glaubwürdige Präsenz statt einer Einzelaktion.
PR für GEO und SEO: Ihre Checkliste
Schritt 1: Status prüfen. Suchen Sie Ihren Namen bei Google und stellen Sie einer KI die Frage, die ein Kunde stellen würde. Sie sehen sofort, ob und wie Sie vorkommen.
Schritt 2: Wenige starke Beiträge planen. Veröffentlichen Sie lieber ein paar fundierte Fachbeiträge mit Zahlen und klarer Aussage als viele dünne Texte, und zwar in Medien, die zu Ihrem Thema passen.
Schritt 3: Absender eindeutig machen. Jeder Beitrag sollte zeigen, wer Sie sind, was Sie können und wofür Sie stehen.
Schritt 4: Eigene Seite sauber halten. Pflegen Sie ein Profil mit strukturierten Daten und verwenden Sie dieselben Angaben überall sonst.
Häufige Fragen zu PR, GEO und SEO
Ersetzt GEO die klassische Suchmaschinenoptimierung?
Nein. SEO bleibt die Grundlage, denn wer bei Google schwächer rankt, wird auch seltener von KI-Systemen zitiert. GEO ergänzt SEO um unabhängige Belege.
Warum wirkt PR für GEO und SEO?
KI-Systeme können Expertise nicht selbst prüfen. Sie gleichen ab, was unabhängige Stellen wie Fachmedien und Branchenportale über Sie veröffentlichen.
Wie schnell zeigt PR für GEO und SEO einen Effekt?
Das hängt von Thema und Wettbewerb ab. Verlässlich ist nur regelmäßige Präsenz über mehrere Monate, keine einmalige Veröffentlichung.
Fazit
PR galt lange als ungeliebtes Kind des Marketings. Als PR für GEO und SEO ist sie heute eine der wenigen Maßnahmen, die in der klassischen Suche und in der KI-Suche gleichzeitig wirken, weil sie liefert, was beide brauchen: unabhängige Belege für Ihre Expertise. Wer heute Reputation aufbaut, wird morgen gefunden.
Sie möchten PR für GEO und SEO mit Fachbeiträgen auf Partnerportalen gezielt aufbauen? Der Naumann Wirtschaftsverlag berät Sie gern zu Digitaler PR.
Digitale PR beim Naumann Wirtschaftsverlag anfragenQuellen und weiterführende Studien (vor Veröffentlichung verlinken): Aggarwal et al., GEO: Generative Engine Optimization (arXiv 2311.09735) · Gartner-Prognose zum Suchvolumen · AI Citations Report 2026 · SparkToro-Untersuchung zu KI-Markenlisten.
